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Zeugung, Schwangerschaft, Geburt

Vorgeburtliche Erlebnisse, eigene Geburtsverarbeitung 

Seit fast 20 Jahren begleite ich Menschen auf Ihrem ganz eigenen Weg. 

Die Forschung weiß heute, dass das Seelen- und Gefühlsleben eines Menschen nicht erst nach der Geburt beginnt. Das kleine Wesen im Mutterleib ist ein voll bewusstes und fühlendes soziales Wesen. Unsere bedeutsamsten Prägungen entstehen bei der Zeugung, in der Schwangerschaft, bei der Geburt und in den ersten Jahren der Kindheit. 

Das Kind im Mutterleib reagiert auf Signale von Vater und Mutter, es macht die ersten Bindungs- und Körpererfahrungen. Kind und Mutter sind über das Nervensystem der Mutter verbunden. Gerät die Mutter in eine Schreck- oder Gefahrensituation, erlebt das Kind die Situationen ungefiltert mit, es übernimmt die Gefühle und Emotionen der Mutter und gerät unmittelbar in eine Stresssituation, auch noch nach der Geburt. 

Folgen von Stress bei der Zeugung, in der Schwangerschaft oder bei der Geburt:

  • Wiederkehrende emotionale Grundmuster (z.B. grundlose tiefe Traurigkeit, Gefühl der Einsamkeit, unerklärliche Gefühle wie Wut etc.)
  • Verlustängste und Angst vor Veränderungen
  • Angst- und Panikstörungen
  • Sich selbst im Wege stehen
  • Sich selber nicht spüren
  • Schwierigkeiten Beziehungen einzugehen oder sich zu lösen
  • Gefühl nicht richtig zu sein, sein zu dürfen wie man ist
  • Schwierigkeiten eigenen Grenzen wahrzunehmen, Grenzen anderer zu wahren
  • Versagen von Erfolg und Glück
  • den Platz im Leben einnehmen
  • ein klares Ja! zum Leben

Die Vergangenheit können wir nicht verändern, die Erfahrungen haben sich in unser Zellgedächtnis, unser Körperbewusstsein (verkörpertes Erinnern) eingebrannt. Wir haben jedoch die Möglichkeit uns dieser Erfahrungen und der Folgen bewusst zu werden und sie nach und nach zu wandeln und zu integrieren. Alte Stressmuster können im Bewusstsein zugeordnet, abgeschlossen und integriert werden. 


Eigene Stärken und Ressourcen können bewusstwerden und im Alltag gelebt werden. Wir entwickeln Verständnis und Mitgefühl für uns selbst.

Zeugung und Schwangerschaft 

In Bezug auf die Zeugung stellt sich die Frage: Bin ich gewollt? Bin ich ein Wunschkind? Oder habe ich immer schon ein diffuses Gefühl gehabt, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht wirklich willkommen war?

Kann ich meinen Platz im Leben einnehmen? Gönne ich mir Erfolg und Glück? Das können Fragen sein, die auftauchen, wenn es um die eigene Zeugung geht. Wie ist die Grundenergie meines Lebens? Wie kann ich mit Ablehnung und Zurückweisung umgehen? Habe ich das Gefühl wirklich gesehen zu werden?

Geburt

Die Geburt ist das Tor zum Leben. Leider gelingt ein guter und liebevoller Übergang ins Leben nicht immer. Der stressige Krankenhausalltag, eine schwierige Geburt evtl. durch eine Saugglocke, Zange, Kaiserschnitt kann einen fließenden Übergang erschweren bzw. unterbrechen. Eine Geburt durch Kaiserschnitt ist eine nicht vollendete Geburt, ein nicht vollendeter Geburtsprozess. Das Kind leitet normalerweise den Geburtsprozess hormonell selber ein und erfährt durch eine Komplikation möglicherweise ein Stopp oder eine Grenzüberschreitung. Auch hier fehlt im späteren Leben oft das Ja! zum Leben. Hat das Kind Ängste und Verzweiflung der Mutter übernommen? All diese Dinge sind es wert anzuschauen, wenn das Ja! zum Leben erschwert ist.  

Es gibt viele Gründe für ein Trauma in der pränatalen Zeit, der Geburt oder danach:

Während Zeugung und Schwangerschaft:

  • Ablehnung durch die Mutter/Vater
  • Abtreibungsversuch
  • intensive Angst und Stress der Mutter
  • Schmerz- oder Gewalterfahrung der Mutter
  • Unfall, Schock, Trauma oder Verlusterlebnis der Mutter
  • Krankheit, Depression, psychische Krankheit und Trauma der Mutter
  • Alkohol- und Drogenkonsum (auch starkes Rauchen) der Mutter
  • Verlust eines Zwillings
  • Frühgeburt
  • Fruchtwasserpunktion, invasive klinische Eingriffe
  • Blutungen, vorgeburtliche Operationen

 

Während der Geburt:

  • schwere komplizierte Geburt, starke Schmerzen, ungenügende Begleitung
  • Sauerstoffmangel, Komplikationen, Kaiserschnittgeburt
  • Einsatz von Medikamenten und Hilfsmitteln (z.B. Saugglocke etc.)

 

Danach:

  • Ablehnung durch die Mutter (Wochenbettdepression)
  • Trennung von der Mutter (z.B. Brutkasten, Freigabe zur Adoption)
  • liebloser Umgang mit dem Neugeborenen
  • nachgeburtliche Operationen und Eingriffe

Diese Beschreibungen sind nur Beispiele, nicht jede schwere Geburt muss eine Traumafolgestörung nach sich ziehen.

Wie funktioniert es?

Gerne nehmen Sie Kontakt per Mail oder telefonisch mit mir auf. 

  • Individuelle Begleitung
  • keine langen Wartezeiten
  • freie Wahl der Verfahren
Systemische Beratung
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